Die Haut setzt sich aus der Cutis, der Haut im engeren Sinne, der Subcutis oder Unterhaut und den Hautanhangsgebilden wie z. B. den Haaren zusammen. Am dicksten ist die Haut mit 4 mm an den Hand- und Fussflächen, am dünnsten mit 1 mm am Augenlid. Die Cutis gliedert sich in die Oberhaut oder Epidermis und die sich nach innen anschließende Lederhaut oder Dermis.

Die Haut setzt sich aus der Cutis, der Haut im engeren Sinne, der Subcutis oder Unterhaut und den Hautanhangsgebilden wie z. B. den Haaren zusammen. Am dicksten ist die Haut mit 4 mm an den Hand- und Fußflächen, am dünnsten mit 1 mm am Augenlid. Die Cutis gliedert sich in die Oberhaut oder Epidermis und die sich nach innen anschließende Lederhaut oder Dermis.

Die Epidermis besteht aus mehreren Zelllagen und wird durch die große Teilungsaktivität der Basalzellen innerhalb von drei Wochen vollständig erneuert. In dieser Zeit verhornen die Zellen zunehmend und sterben schließlich ab, so das die Hautoberfläche von einer Schicht toter Zellen, den Keratinocyten, überdeckt wird. Diese werden beim Waschen oder durch Reibung kontinuierlich abgeschilfert, wobei der Haut aufliegende Krankheitserreger gleich mit entfernt werden.
Im unteren Bereich der Epidermis befinden sich die Pigmentzellen oder Melanocyten, die über einen runden Zelleib mit langen Fortsätzen verfügen, und die für die Tastempfindung verantwortlichen Merkel-Zellen, die besonders in der Haut von Hand- und Fußflächen vorkommen.

Die Dermis besteht vorwiegend aus Bindegewebe mit einem Netzwerk aus kollagenen und elastischen Fasern, die der Haut ihre Dehnbarkeit und Zerreißfestigkeit verleihen. Sie wird von Blutgefäßen, Lymphgefäßen und Nervenfasern durchzogen.
Die Nervenfasern können frei enden oder mit Nervenendkörperchen in Verbindung stehen. Hierzu gehören u. a. die der Vibrationswahrnehmung dienenden Pacini-Körperchen und die Meißnerschen Tastkörperchen, die Berührungsreize aufnehmen.
Um die Kontaktfläche zur Epidermis zu vergrößern und ihre Ernährung zu verbessern, ragt die obere Schicht der Dermis mit zapfenartigen Ausläufern, den Papillen, in die Epidermis hinein. In der Dermis liegen ferner die Schweißdrüsen, deren lange Ausführungsgänge an der Hautoberfläche enden, und die Haarwurzeln oder Follikeln mit den meist in den Haartrichter mündenden Talgdrüsen.
Zu jedem Haar gehört auch ein Haarmuskel, der für das Aufstellen der Haare bei einer "Gänsehaut" sorgt.

Nach innen geht die Dermis in die Subcutis über, die aus lockerem Bindegewebe und Fettgewebe besteht. Dieser Aufbau ermöglicht die Verschiebbarkeit der Haut gegen die Unterlage und dient damit als Druckpolster und Stoßdämpfer, aber auch als Isolierschicht und Fettspeicher.